Hopfentee
Hopfen (Humulus lupulus L.) kennen Wir
vor alle als eine Zutat beim Bierbrauen. Weniger bekannt ist
daß Hopfen auch ein Heilkraut ist woraus man unter anderem auch
einen Hopfentee zubereiten kann. Hopfentee
wird in der traditionellen Medizin als Mittel gegen
Schlafstörungen und als Beruhigungsmittel gegen Stress und
Nervosität angewendet.
Hopfen ist eine Kletterpflanze und wird
in der Regel an langen Stangen/Gerüstanlagen, woran der Hopfen
emporklettern kann, auf Hopfenfeldern gezüchtet. Hopfenpflanzen
haben weibliche Blüten und, nachdem der Hopfen geblüht hat,
entstehen daraus sogenannte Hopfendolden. Hopfendolden sind der
begehrte Teil der Pflanze und werden zum Bierbrauen oder zur
Zubereitung von Hopfentee verwendet. Die größten
Hopfenanbauländer in der Welt sind Deutschland, USA, Tschechien
und China.

Hopfen enthält ein bitteres Harz und hat
einen eigentümlichen, etwas betäubenden Geruch. Seine
wichtigsten Inhaltstoffe, zur Verwendung beim Bierbrauen und
seiner traditionellen Nutzung in der Volksheilkunde, sind die
Bittersäuren Humulon und Lupulon. Desweiteren enthalten
Hopfendolden auch noch Flavonoide und Gerbstoffe.
Von den gesundheitlichen Vorteilen von Hopfen kann man am
einfachsten mit der Zubereitung eines Hopfentees profitieren.
Die Zubereitung von Hopfentee ist relativ einfach. Zur
Zubereitung von Hopfentee etwa 30 g Hopfen mit kochendem Wasser
übergießen und 3-4 Stunden lang ziehen lassen. Hopfentee kann
sowohl heiß als auch kalt getrunken werden.
Die gesundheitlichen Vorteile von Hopfen und Hopfentee:
- Hopfentee hilft bei Verstopfung
- Hopfentee lindert die Schmerzen bei
Blasenentzündungen
- Hopfentee wirkt beruhigend und hilft bei
Schlaflosigkeit und Angstzuständen
- Hopfentee stimuliert die Produktion von Muttermilch bei
Frauen
- Hopfentee hilft bei und lindert die Beschwerden bei
Entzündungen und Hautverletzungen
- Hopfentee hilft bei der Behandlung von Arthrose
Hopfen und Hopfentee haben darum eine lange Geschichte in
der Volksheilkunde und werden seit jeher als Allheilmittel
gegen Verdauungsschwächen, Leberleiden, Gelbsucht,
Gallenleiden, Nierenleiden, Bleichsucht, Wassersucht oder bei
Appetitlosigkeit vorgeschrieben.
Hopfentee hat in der Regel kaum Nebenwirkungen. Vor Gebrauch
sollte man, wie bei jedem Kräutertee, jedoch immer zuerst den
Rat des Hausarztes einholen. Besonders wenn man nebenbei noch
verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt oder wenn die
Beschwerden auch nach längerem Konsum von Hopfentee noch immer
anhalten.
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