Thymiantee
Thymiantee ist ein heilkräftiger
Kräutertee mit einer
jahrhundertelangen Geschichte als Mittel zur
Behandlung einer ganzen Reihe an Krankheiten und
Beschwerden. Thymian wächst auf der ganzen Welt, von
Grönland bis nach Asien, und es gibt Ihn in einer Vielzahl
an Untersorten. Wie so viele Heilkräuter kommt Thymian bei
Uns am häufigsten im Mittelmeerraum vor.
Im Mittelalter gaben Frauen Geschenke, die u.a. auch
Thymianblätter enthielten, an Ritter und Krieger weil man
glaubte daß Dies Ihnen extra Mut geben würde. Desweiteren wurde
Thymian als Weihrauch verwendet und bei Beerdigungen auf die
Särge gelegt. Thymian sollte den Toten die Passage ins nächste
Leben sichern.

Eigenschaften von
Thymiantee:
Thymiantee stärkt das Immunsystem
Thymiantee wirkt schweißtreibend
Thymiantee hilft bei Husten und Heißerkeit
Thymiantee wirkt antiseptisch
Thymiantee unterstützt die Magen- und Darmfunktion
Thymiantee lindert Menstruationsbeschwerden
Anwendungsmöglichkeiten für
Thymiantee:
Thymiantee hilft bei Erkältung, Bronchitis,
Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit. Thymiantee hat die
Eigenschaft um die Schleimhäute zu trocknen, die Bronchien zu
entspannen und den Hustenreiz zu lösen. Darüber hinaus bekämpft
Thymian Infektionen und wirkt antiseptisch. Diese Eigenschaften
machen Thymiantee zu einem sehr geeigneten Mittel bei der
Behandlung von Bronchitis, Emphysem, Asthma und
Heuschnupfen.
Thymiantee fördert die Verdauung und bekämpft Parasiten wie
Haken-und Bandwürmer. Wenn zur Unterstützung der Magen- und
Darmfunktion angewendet, kann Thymiantee in einer Mischung mit
gleichen Anteilen von Rotklee, Salbei und Rosmarin zubereitet
werden.
Teezubereitung: 1 Teelöffel
getrocknete Thymianblätter oder 2 Teelöffel frische
Thymianblättchen mit 2 Tassen kochendem Wasser übergießen und
4-5 Minuten ziehen lassen.
Zur äußern Anwendung kann man das Rezept für
Thymiantee in doppelter oder dreifacher Stärke zubereiten und
damit Schnitt- und andere Wunden behandeln. Mundspülungen mit
diesem extra starken Aufguß helfen bei chronischen
Zahnfleischerkrankungen. Thymian wird darum häufig in
Zahnpasten und Mundspülungen verarbeitet.
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