Salbeitee

Salbei (Salvia) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und weltweit gibt es mehr als 750 verschiedene Salbeiarten. Viele dieser Sorten wachsen als Unkraut in trockenen und steinigen Regionen, während andere als Zierpflanzen, Küchenkräuter, Heilkräuter oder zur Verwendung in der Parfümindustrie angebaut werden. Der „Echte Salbei“ (Salvia officinalis), auch als Küchen- oder Heilsalbei bekannt, ist die bei uns wahrscheinlich am häufigsten verwendete Sorte und wird sowohl als Küchengewürz, als Heilkraut, als Salbeitee oder in der Kosmetik verwendet.

Salbei

Salbei in der Küche

Salbei hat einen kräftigen Geschmack und Aroma, verstärkt und ergänzt den Geschmack von Lebensmitteln und ist eines der weltweit am häufigst verwendeten Küchenkräuter. Salbei passt ausgezeichnet zu Fleischgerichten, Tomatensoßen, Salaten, Käsen und zur Füllung von Hühnern, Gänsen und Puten.

Gesundheitsvorteile von Salbeitee

Traditionell wird Salbeitee, weil seine ätherischen Öle die Schleimhäute beruhigen, bei Mund-, Rachen- und Mandelentzündungen angewendet. Desweiteren eignet sich ein starker Teeaufguß zur äußerlichen Behandlung von Geschwüren und Hautabschürfungen und wurde in der Vergangenheit auch als Mittel gegen graue, bzw. bleicher werdende, Haare benutzt. Frische Salbeiblätter, auf den Zähnen eingerieben, reinigen die Zähne und stärken das Zahnfleisch. Salbei ist darum ein üblicher Bestandteil in vielen Zahnpastas und Zahnpulvern.

Die Gesundheitsvorteile von Salbeitee der Reihe nach:

  • Salbeitee hilft bei Fieber und beruhigt.
  • Salbeitee hilft bei Magen- und Darmbeschwerden.
  • Salbei gilt als ein wirksames Medikament bei Typhus.
  • Salbeitee kann die Behandlung von Leber- und Nierenleiden unterstützen.
  • Salbei kann bei Lungen- oder Magenblutungen helfen.
    Salbei kann bei Gelenkschmerzen, Lethargie und Lähmung angewendet werden.
  • Salbeitee hilft bei der Heilung von Erkältungen, Halsschmerzen, Mandelentzündungen und Masern.
    Salbeitee ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Schwitzen.

Nebenwirkungen von Salbeitee

Im Prinzip hat Salbei kaum Nebenwirkungen und gilt als gesund. Er enthält jedoch auch das ätherische Öl „Thujon“ das bei hohen Dosierungen giftig wirken kann. Obwohl dies bei normalem, mäßigen Gebrauch nur selten zu Gesundheitsproblemen führt sollten schwangere und stillende Mütter sicherheitshalber auf den Konsum von Salbeitee verzichten.

Zubereitung und Anwendung von Salbeitee

Salbeitee ist ein beliebter Heiltee, schmeckt aber, insbesondere bei zu hohen Dosierungen, nicht gerade gut und bitter. Bei seiner Zubereitung sollte man sich darum an die Anweisungen auf der Verpackung halten. Zur Zubereitung einen Teelöffel getrocknete Salbeiblätter oder 4 Teelöffel zerkleinerte frische Salbeiblätter mit kochendem Wasser übergießen und, abgedeckt, etwa 15 Minuten ziehen lassen. Danach abseihen, wenn gewünscht mit Honig und/oder Zitronensaft abschmecken und den Tee wenn möglich heiß trinken. Pro Tag 2-3 Tassen Salbeitee trinken und den Gebrauch alle 3 Wochen für 1 Woche aussetzen.